Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Februar 2026

Perez Media Agency
Ulises Ramos Pérez
München
80798 München

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Perez Media
Agency, Ulises Ramos Pérez, München (nachfolgend „Agentur“) und dem Auftraggeber (nachfolgend
„Kunde“).

(2) Diese AGB gelten ausschließlich im Geschäftsverkehr mit Unternehmern im Sinne von § 14 BGB (B2B). Verbraucher im
Sinne von § 13 BGB sind von diesen Geschäftsbedingungen nicht betroffen.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die
Agentur ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

(4) Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte mit dem Kunden, sofern es sich um Rechtsgeschäfte verwandter
Art handelt.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen

(1) Die Agentur erbringt kreative und technische Dienstleistungen in den Bereichen:

  • Webdesign und Webentwicklung
  • Corporate Design und Branding
  • Social Media Management und Content-Erstellung
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Answer Engine Optimization (AEO)
  • Videoproduktion (inkl. KI-gestützter Videogenerierung)
  • Print-Design (Flyer, Broschüren, Visitenkarten)
  • Marketing-Beratung und Strategieentwicklung
  • KI-gestützte Design- und Automatisierungslösungen

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder einer
gesonderten Vereinbarung.

(3) Die Agentur ist berechtigt, zur Leistungserbringung qualifizierte Dritte (Subunternehmer, Freelancer)
einzusetzen. Die Agentur bleibt gegenüber dem Kunden allein verantwortlich.

§ 3 Angebote und Vertragsschluss

(1) Angebote der Agentur sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich
gekennzeichnet sind.

(2) Die Angebotsgültigkeit beträgt 14 Tage ab Angebotsdatum, sofern nicht anders angegeben.

(3) Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Annahme des Angebots durch den Kunden (auch per E-Mail) oder durch die
Aufnahme der Leistungserbringung durch die Agentur zustande.

(4) Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot genannten Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der
gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19%).

(2) Die Agentur kann für umfangreichere Projekte eine Anzahlung von bis zu 50% des Gesamtbetrags vor Projektbeginn
verlangen.

(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.

(4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Verzugszinsen betragen 9 Prozentpunkte über dem
Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB). Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

(5) Dem Kunden steht ein Zurückbehaltungsrecht nur zu, wenn sein Gegenanspruch rechtskräftig festgestellt,
unbestritten oder von der Agentur anerkannt ist.

§ 5 Leistungserbringung und Mitwirkungspflichten

(1) Die Agentur erbringt ihre Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen unter Beachtung der fachlichen Standards der
Branche.

(2) Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche vereinbart wurden.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Materialien, Informationen und
Zugangsdaten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.

(4) Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden, verschieben sich vereinbarte
Termine entsprechend. Mehraufwand, der durch verspätete oder unvollständige Zulieferung entsteht, kann dem Kunden in
Rechnung gestellt werden.

(5) Der Kunde hat Entwürfe und Zwischenergebnisse innerhalb von 5 Werktagen nach Übermittlung zu prüfen und
freizugeben oder Änderungswünsche mitzuteilen. Erfolgt keine Rückmeldung innerhalb dieser Frist, gelten die Entwürfe
als genehmigt.

(6) Pro Projektphase sind bis zu 3 Korrekturschleifen im Preis inbegriffen. Weitere Korrekturschleifen werden nach
Aufwand zum vereinbarten Stundensatz berechnet.

§ 6 Nutzungsrechte und Urheberrecht

(1) An den von der Agentur erstellten Werken (Designs, Texte, Fotos, Videos, Code, Konzepte) steht das Urheberrecht
der Agentur zu, sofern nicht anders vereinbart.

(2) Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt die Agentur dem Kunden ein einfaches, zeitlich
unbegrenztes Nutzungsrecht an den vertraglich vereinbarten Leistungsergebnissen ein. Das Nutzungsrecht ist
beschränkt auf den im Vertrag definierten Verwendungszweck.

(3) Ein ausschließliches Nutzungsrecht wird nur gegen gesonderte Vergütung und ausdrückliche schriftliche
Vereinbarung eingeräumt.

(4) Der Kunde darf die Arbeitsergebnisse ohne Zustimmung der Agentur nicht bearbeiten, verändern oder an Dritte
unterlizenzieren.

(5) Die Agentur ist berechtigt, die erstellten Werke im Rahmen ihrer Eigenwerbung (Portfolio, Website, Social Media)
als Referenz zu verwenden, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich schriftlich widerspricht.

(6) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Nutzungsrechte bei der Agentur.

§ 7 KI-generierte Inhalte

(1) Die Agentur setzt im Rahmen ihrer Leistungserbringung KI-gestützte Werkzeuge ein (u. a. für Bildgenerierung,
Texterstellung, Videoproduktion und Automatisierung). Der Kunde wird hierüber im Angebot oder Projektbriefing
informiert.

(2) KI-generierte Werke unterliegen nach aktueller Rechtslage keinem Urheberrechtsschutz gemäß § 2 UrhG, da es an
einer „persönlichen geistigen Schöpfung“ fehlt. Die Nutzungsrechte an solchen Inhalten werden dennoch vertraglich
geregelt und dem Kunden gemäß § 6 dieser AGB eingeräumt.

(3) Die Agentur stellt sicher, dass bei der KI-Generierung keine Rechte Dritter verletzt werden. Eine Garantie für
die vollständige Freiheit von Rechten Dritter kann bei KI-generierten Inhalten jedoch nicht übernommen werden.

(4) KI-generierte Inhalte werden gemäß den Anforderungen des EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) als solche
gekennzeichnet, sofern dies gesetzlich erforderlich ist.

§ 8 Gewährleistung und Haftung

(1) Die Agentur haftet für Mängel nach den gesetzlichen Vorschriften. Der Kunde hat erkannte Mängel unverzüglich,
spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme, schriftlich zu rügen.

(2) Bei berechtigten Mängelrügen hat die Agentur zunächst das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung nach
zweimaligem Versuch fehl, kann der Kunde Minderung oder Rücktritt verlangen.

(3) Die Haftung der Agentur ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet
die Agentur nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung
auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(4) Die Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit
sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

(5) Die Haftung der Agentur ist der Höhe nach auf die jeweilige Netto-Auftragssumme begrenzt.

(6) Die Agentur haftet nicht für den wirtschaftlichen Erfolg der erbrachten Leistungen (z. B. Umsatzsteigerung,
Ranking-Verbesserung, Reichweite).

§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen und
Geschäftsgeheimnisse vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

(2) Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

(3) Sofern die Agentur im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten des Kunden erhält, wird
ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.

(4) Die Agentur verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich gemäß den Bestimmungen der DSGVO und des
BDSG. Nähere Informationen entnehmen Du unserer Datenschutzerklärung.

§ 10 Kündigung und Vertragslaufzeit

(1) Einzelprojekte enden mit der vollständigen Erbringung und Abnahme der vereinbarten Leistungen.

(2) Laufende Verträge (z. B. Social Media Management, SEO-Betreuung, Website-Wartung) können von beiden Seiten mit
einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden, sofern nicht anders vereinbart.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt
insbesondere vor, wenn:

  • eine Partei wesentliche Vertragspflichten trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung wiederholt verletzt
  • über das Vermögen einer Partei ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird

(4) Bei vorzeitiger Kündigung durch den Kunden sind die bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachten Leistungen vollständig
zu vergüten. Bereits begonnene Arbeiten werden nach Aufwand abgerechnet.

(5) Bei Kündigung ist die Agentur verpflichtet, alle im Besitz befindlichen Materialien und Zugangsdaten des Kunden
innerhalb von 14 Tagen zurückzugeben oder zu löschen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist München, sofern der Kunde Kaufmann,
juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen
Bestimmungen davon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart,
die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt (salvatorische Klausel).

(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser
Schriftformklausel.